Richtig bewerben, richtig verhandeln! (mit „dieHeadhunterin“ Kristine Capek) – Die Job-Folge #68

Shownotes

Worin bin ich wirklich gut? Was möchte ich beruflich erreichen? Welcher Job macht mir auf Dauer wirklich Spaß? Und wie stelle ich es an, dass ich gut bezahlt werde? Heute geht es darum, im Berufsleben „das Richtige“ zu finden und zufrieden zu sein. Unser Gast Kristine Capek ist bei TikTok sehr erfolgreich „dieHeadhunterin“ und kann abseits der Standard-Ratschläge extrem wertvolle Tipps geben!! Wir alle wollen Wertschätzung, ein schönes Gehalt und mit tollen Kollegen arbeiten. Aber wie kann man sich so verändern, dass man wirklich gerne zur Arbeit geht? Es fängt oft bei der Bewerbung an. Was gehört rein in den Lebenslauf und wie sieht der heutzutage aus? Wie kleidet man sich im Bewerbungsgespräch so, dass man sich gut fühlt und in seiner ganzen Kraft ist? Ich war z. B. mal bei einem Casting, bei dem ich total unpassend angezogen war und die Erinnerung gruselt mich noch heute. Warum, das erfahrt Ihr in dieser Folge. Wie geht man es an, sich neu aufzustellen, vielleicht weil man muss, oder einfach will? Wie kommuniziere ich geschickt Zeiten der Arbeitslosigkeit oder längere Krankheiten? Und welches sind ungeahnte No-Gos in diesem Prozess? Kristine erzählt aus über 15 Jahren Berufserfahrung in der Personalberatung und eigener Agentur. Sie findet für Unternehmen unterschiedlicher Branchen die passenden Mitarbeiter und kennt die Kriterien. Hier erfahrt Ihr Insider-Wissen! Alles beginnt damit, sich wirklich mal mit seinen eigenen Stärken und Kompetenzen zu beschäftigen. Und am Ende dieser Folge werdet Ihr auf so viel mehr Argumente für Euch selbst als Arbeitskraft kommen, als Ihr denkt. Hört rein in diese tolle Folge rund um ein glückliches Berufsleben. Haben Euch Kristinas Tipps geholfen? Kommentiert hier oder schreibt mir an hey@mwiemarlene.de oder auf unserem Podcast-Instakanal

Marlene auf Instagram

Kristine auf TikTok

Kristines Headhunting-Agentur

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Transkript anzeigen

00:00:00: In dieser Folge heute geht es um das Arbeitsleben, um unser Berufsleben und wie man den perfekten Job findet oder seinen eigenen Job so verändert.

00:00:11: Happy is!

00:00:12: Und alles beginnt mit einer Bewerbung.

00:00:15: Wie soll die aussehen?

00:00:16: Wie sieht eine richtig gute Bewerbung im Jahr, es ist wirklich super spannend wenn man mit jemanden spricht, der sich genau damit auskennt und das ist bei Christine Chappek der Fall.

00:00:31: sie ist nämlich Personalberaterin seit siebzehn Jahren tätig hat ihre eigene Firma und berät Unternehmen sucht für Unternehmen, Mitarbeiter aber berät eben auch Menschen die einen Job suchen.

00:00:44: Viele von euch werden sie womöglich kennen.

00:00:46: Sie ist nämlich bei TikTok die Headhunterin und ist da auch ganz erfolgreich weil es einfach super gute Tipps gibt die man beherzigen kann wenn man einen Job sucht oder sich verändern will oder einfach super gut vorbereitet in ein Gespräch gehen möchte.

00:01:02: Und auch innerhalb seines Arbeitgebers, seines Unternehmens kann man sich ja verändern wie man das macht um dann wirklich den richtigen Job zu finden und in so ein Gespräch gut vorbereitet zu gehen.

00:01:13: Das alles besprechen wir heute und noch viel mehr!

00:01:16: Ich fand es super interessant ihr zuzuhören und dachte mir dass müsst ihr auch hören.

00:01:20: deswegen schön dass ihr da seid.

00:01:22: viel Spaß beim Zuhören.

00:01:24: Willkommen im Podcast MW Marlene.

00:01:27: Wie gelingt das Leben?

00:01:28: Diese Frage stelle ich mir oft.

00:01:30: Mein Name ist Marlene Lufen und gemeinsam mit euch suche ich

00:01:34: nach Antworten.

00:01:36: So jetzt sitzen wir hier, das war ganz schnell verabredet ne?

00:01:38: Wir haben uns unterhalten und haben beide gedacht... Oh!

00:01:41: Ich habe in dem Moment wo wir gesprochen haben hab' ich schon gedacht Das würde ich auch gerne mal als Thema im Podcast machen.

00:01:46: Christine schön dass du da bist.

00:01:48: Ja vielen Dank Marlene, ich freue mich total dass es heute so spontan klappt.

00:01:51: Weißt Du was lustig ist?

00:01:52: Dass ich eben gedacht habe Was zieh ich denn an?

00:01:55: Weil wir im Gespräch darüber gesprochen haben, natürlich jeder der irgendwie in einer Art Bewerbungsgespräch geht macht sich Gedanken wie schick will ich sein.

00:02:03: Muss ich als Mann vielleicht eine Krawatte anziehen?

00:02:05: Muss ich eine Bluse anziehen?

00:02:07: als Frau?

00:02:07: und einfach nur weil ich jetzt gedacht habe wir setzen bei uns denn hier gegenüber?

00:02:11: da hab ich gedacht okay vielleicht könnte ich mir Gedanken machen wie würde ich jetzt gerne aussehen wenn nicht mit der Sprecher total albern ist aber ein schwarzen rollieren

00:02:18: sieht super aus.

00:02:18: aber weißt du was?

00:02:19: das beschäftigt ja die meisten Menschen.

00:02:21: was zieh ich an gerade auch zum bewerbungss Gespräch und zwar der ist sehr normal.

00:02:26: Ich habe mir gedacht, ich will mich wohlfühlen.

00:02:28: Und ja das tue ich auch.

00:02:29: Ist ja immer das Beste und ich glaube es ist bei Männern genauso wie bei Frauen man möchte was anhaben wo man sich wohl fühlt weil das Gefühl wenn du eine blöde nicht gut sitzende Klamotte anhast zu kurzen Rock ich hab zum Beispiel mein Fett mehr jetzt gerade ein.

00:02:42: ich habe mal bei einem Casting für die ARD das ist mindestens zwanzig Jahre her wenn nicht noch länger einen Laser angehabt und darunter so ein Spaghetti Träger.

00:02:51: Das war so ein Casting im Studio Und dann ist der Bläser immer so aufgekloppt.

00:02:56: Ich saß da so halt nackt, wusste ich dass ich den Job nicht bekomme weil ich mich völlig unwohl und unsicher gefühlt habe, weil ich immer dachte ich zeige zu viel laut ja?

00:03:04: Kann ich mir richtig vorstellen!

00:03:05: Genau.

00:03:06: Dann ist man mit sich selbst beschäftigt, schaut sich auf die Situation einzulassen.

00:03:10: Wir sind nicht multitaskingfähig auch wenn es uns immer gesagt wird aber das stimmt ja nicht.

00:03:14: Also wie möchte man am allerbesten gekleidet sein?

00:03:16: jetzt vom Gefühl her.

00:03:18: Also erstmal kann man ja immer fragen, was ist denn jetzt hier eigentlich Dresscode bei euch?

00:03:22: Das ist total okay.

00:03:24: Sowas zu fragen, da gibt man sich auch nicht die Blöße, dass mir irgendwas nicht weiß und das man dafür verurteilt wird.

00:03:30: Deswegen lieber einmal so viel Fragen als zu wenig und wenn man unsicher ist dann empfehle ich immer ein bisschen overdressed, lieber schicker als zu leger.

00:03:40: Ja, also wir besprechen jetzt gerade die Situation wenn man sich tatsächlich in einer Bewerbungssituation gegenüber sitzt und persönlich trifft.

00:03:48: Aber wir wollen heute genau über alle diese Themen sprechen, die mit unserem Arbeitsleben zu tun

00:03:53: haben.

00:03:53: Du machst das beruflich seit vielen vielen Jahren bis selber in dieser Personalberatung und im Headhunter-Tum immer erfolgreicher geworden Und berätst Leute auch bei TikTok, aber eben auch im normalen Leben.

00:04:05: und deswegen habe ich gedacht das ist toll.

00:04:07: Da können wir alle von profitieren

00:04:09: Auch

00:04:09: wenn wir in einem Job sind uns aber verändern wollen Wenn irgendwas sich nicht gut anführt.

00:04:13: wie führt man so ein Gespräch?

00:04:14: Wie bereite Ich es vor wenn ich mit dem Vorgesetzten einen Termin habe oder zum termin gebeten werde?

00:04:20: Aber eben auch wie bewerbe ich mich richtig?

00:04:22: wie finde ich Das Richtige für mich wenn man jetzt mal überhaupt über unseren Arbeitsmarkt gerade spricht.

00:04:29: In meiner Branche ist es gerade total dramatisch, also ganz viele Kollegen in Köln bei RTL und ganz viele von meinen Kollegen vom POSIMSAT-I die zwei großen Senderfamilien haben ihren Job verloren und das ist so dramatisch.

00:04:43: Ich weiß es von den Kollegen, dass da die Tränen geflossen sind, der Hunderte von Leuten wurde gekündigt und es sind eben auch oftmals Leute, die seit zwanzig Jahren oder länger in ihrem Job sind, die gar nicht wissen wo nochmal ein Job wäre für denen sie sich bewerben könnten.

00:04:56: also richtig dramatisch.

00:04:58: Und wenn man jetzt mal abseits unserer Medienbranche guckt wie würdest du diesen Arbeitsmarkt gerade beschreiben?

00:05:04: Du hast jetzt grad dramatisch gesagt.

00:05:06: ich würde auch dramatisch, ehrlich gesagt sehr herausfordernd.

00:05:10: Es betrifft nicht nur deine Branche.

00:05:12: es zieht sich über extrem viele Branchen weil viele große Unternehmenskonzerne in strukturellen Krisen stecken und das betrifgt im Moment so viele Menschen einfach die ihre Jobs haben die Hochkompetenz sind ja die lange in dem Unternehmen waren Ja, die jetzt mit nichts dastehen sich neu orientieren müssen.

00:05:34: Es ist ja nicht nur strukturelle Krisen der Unternehmen sondern auch die technologische Transformation mit KI und so weiter.

00:05:41: viele junge Leute finden einfach so einen Einstieg.

00:05:44: Die Konjunktur schwächelt seit drei Jahren Man muss es so deutlich sagen, drei Jahre Rezession dieses Jahr.

00:05:52: Wir wissen gar nicht wann es besser wird.

00:05:54: und das macht was mit einem.

00:05:56: Das erlebe ich als Headhunterin über meine Tätigkeit als die Headhunderin auf TikTok.

00:06:01: Da berichten mir auch Menschen davon.

00:06:03: Das macht etwas mit einem wenn man jahrelang erfolgreich war, man verliert den Job, man schreibt hunderte von Bewerbungen und bekommt kaum ein Bewerbunggespräch rein.

00:06:17: und ich weiß, dass Menschen dann an sich anfangen zu zweifeln.

00:06:21: Die denken was stimmt denn mit mir nicht?

00:06:24: Und das ist dramatisch.

00:06:26: also da stimmt auch der Begriff meiner Meinung nach total weil so fühlt es sich auch innerlich für die Menschen an.

00:06:32: Das kippt dann irgendwann auch in Verzweiflung.

00:06:36: wir müssen alle unsere Rechnungen bezahlen das ist existenziell.

00:06:41: Arbeit ist ein sehr emotionales Thema.

00:06:43: Wir versuchen viel zu sachlich daranzugehen, aber nee wir müssen die Menschen abholen.

00:06:48: ja im Arbeitsmarkt sind das alles Menschen.

00:06:51: deswegen ich plädiere auch dafür dass wir wirklich jetzt auch Verständnis für die Menschen haben.

00:06:57: und die Frage ist Ja was ist der Markt?

00:06:59: Der Markt ändert sich nicht einfach so über Nacht.

00:07:02: dann ist die Frage Was kann Ich selbst tun wie Kann Ich wirksam sein Wie finde ich schnellstmögliche Job?

00:07:08: Aber ich finde, wir müssen die strukturellen Rahmenbedingungen wie der Markt gerade ist immer auch mit einbeziehen.

00:07:13: Wir können nicht immer sagen ja streng dich halt an jeder ist seines Glückes schmied.

00:07:17: dann wenn du nicht sofort wieder einen Job gefunden hast dann bist du selber schuld.

00:07:21: mach dies das und jenes.

00:07:22: Nee,

00:07:23: das bringt gar nichts.

00:07:24: Also die Situation und ich finde es auch okay dass wir sagen ist wirklich dramatisch.

00:07:27: Es gibt viele Branchen da fallen Jobs weg hier gibt es nicht mehr.

00:07:31: Es gibt andere Bereiche Da werden gerade sehr viele Menschen gesucht Händeringen Die bestimmte Fähigkeiten haben Auch in der Pflege zum Beispiel.

00:07:40: also es geht jetzt hier nicht nur Das war alle Informatiker werden müssen Sondern es braucht Leute die Ein

00:07:44: Beruf

00:07:45: In dieser genau dieser Branche gelernt haben.

00:07:47: aber vielleicht hast du Genau eine anderen branche gelernt.

00:07:50: Aber um das auch mal zu sagen Ich glaube am Ende, auch wenn die Weltlage manchmal sehr schwierig ist.

00:07:55: Am Ende gucken wir auf unser eigenes Leben und ich möchte gerne, dass wir ganz positiv heute an dieses Ding rangehen.

00:08:01: ja?

00:08:02: Wenn man den Wunsch hat was zu verändern dann kann man etwas verändern und wenn man vielleicht ein bisschen genauer Ratschlag bekommt wie man es machen soll oder kann, dann ist man auch erfolgreich und schafft's vielleicht!

00:08:14: Und dafür würde ich gerne jetzt heute mit dir sprechen, dass Wenn ich mich umorientieren muss, welche Branchen suchen gerade hinderingt?

00:08:23: Pflege, ganz klar.

00:08:24: Handwerk.

00:08:25: im Handwerk wird wirklich unglaublich viel gesucht in den sozialen Bereichen, Lehramt beispielsweise, in Ingenieursbereichen auch jetzt erneuerbare Energien, Elektrotechnik.

00:08:37: das sind so die Engpassberufe im Moment.

00:08:40: und ich

00:08:40: finde es ist ja auch immer nochmal ein Gedanke zu sagen Ich gehe noch mal in eine andere Branche selbst wenn ich nicht mehr ganz jung bin.

00:08:48: Wenn man Lust drauf hat und sich dafür motivieren kann finde ich kann das auch immer noch einmal eine Möglichkeit.

00:08:53: Ich plädiere total dafür.

00:08:55: Und ich würde mir dann ganz genau anschauen, welche Kompetenzen bringe ich denn mit?

00:08:59: Denn ich habe natürlich Kompetensen aufgebaut vielleicht erst mal in die letzten zehn, zwanzig Jahre in der einen Branche.

00:09:05: aber meine Kompetenz kann mir ja niemand wegnehmen.

00:09:09: und sich das manchmal vor Augen zu führen was ich erlebt wenn ich mit erfahrenen kompetenten Leuten sprechen die jetzt aber auch so ein bisschen ihr Selbstbewusstsein verlieren weil sie ihren Job verloren haben.

00:09:20: Ich weiß ja gar nicht, was ich kann.

00:09:22: Also weil man beschäftigt sich damit auch nicht im Alltag.

00:09:25: Wie

00:09:25: findet man das raus?

00:09:26: Was Fähigkeiten sind die man im Bewerbungsgespräch tatsächlich benennen kann?

00:09:32: Als ich ein Blatt Papier zu nehmen und einen Stift mir zu sagen, ich nehme jetzt mal eine Stunde Zeit und ich lass mal mein Berufsleben Revue passieren!

00:09:43: Das sind so viele tolle Dinge passiert.

00:09:46: Man hat es gar nicht auf dem Schirm, deswegen braucht man auch Zeit dafür und geht dann mal Schritt für Schritt zurück.

00:09:52: Was habe ich denn gut gemacht?

00:09:53: Für was wurde ich gelobt?

00:09:55: Welche Erfolge?

00:09:56: Kleine große Erfolg!

00:09:58: Es spielt keine Rolle Ich weiß es, ich erlebe selber im Gesprächen.

00:10:02: Dann fallen einem plötzlich so viele Dinge ein und dann denken wir ja stimmt also ich bin total kompetent und ich bring wirklich ganz viel Erfahrung mit!

00:10:11: Ich kann was bieten und das dann eben auch auf eine andere Branche anzuwenden.

00:10:17: und das Wichtige ist dann das zu kommunizieren in Lebenslauf im Anschreiben, im Bewerbungsgespräch für sich einzustehen.

00:10:26: Das beginnt mit der inneren Haltung – hey ich kann was?

00:10:30: Meine Arbeit, meine Leistung ist was wert!

00:10:32: Ich habe etwas geleistet die letzten Jahre und ich kann darüber sprechen.

00:10:36: Und das tue ich dann auch mit Stolz.

00:10:39: Aber die Arbeit fängt im Inneren

00:10:41: an.".

00:10:41: finde ich gut, dass du sagst Blattpapier und ein Stift.

00:10:43: Weil ich finde es hat auch immer noch mal wirklich was anderes wenn man's aufschreibt so ganz klassisch nicht ins Computer reintippt weil das irgendwie ein kreativerer Prozess ist.

00:10:52: also wenn ich mich mit Dingen beschäftige wie ich was verändern will oder auch jobbig jetzt das kreieren dieses Podcast zum Beispiel hat auch als Blattbabel wie so eine Collage habe ich gemacht damals.

00:11:02: Ich hab lauter Themen aufgeschrieben die ich spannend finde wo ich mich für interessiere aber wo ich vielleicht auch schon so viel tolles gehört habe dass ich denke da könnte weitergeben.

00:11:11: Da habe ich so tolle und spannende Dinge gehört, die würde ich gerne weiter

00:11:15: geben.".

00:11:15: Er hat immer angefangen mit wirklich einem Stift und ein Papier und sich dann aufzuschreiben was hab' ich denn alles Tolles gemacht?

00:11:22: Da kannst du ja bis zur Schulzeit zurückgehen oder?

00:11:25: Total!

00:11:25: Und auch Privates mit allen beziehen.

00:11:28: Was mache ich dann in meiner Freizeit?

00:11:29: Gehe vielleicht am Ehrenamt nach.

00:11:31: Welche Kompetenzen habe ich denn da ausgebildet?

00:11:34: Also es ist nicht nur rein Berufsleben sondern wirklich mal groß-und breit denken über sich selbst mal nachdenken.

00:11:41: Und wenn du jetzt sagen willst, wollen wir jetzt mal auf so eine Bewerbungsmappe gucken?

00:11:46: Da hat sich ja auch viel verändert.

00:11:47: Heutzutage gibt es Tools und KI und was nicht alles die erstmal vorscannt wer sich da beworben hat.

00:11:53: Was ist Sinn zu Sachen, die Menschen oftmals nicht ahnen oder auch richtig gehen falsch machen?

00:11:59: Klassiker ist das man so viele Menschen, ihnen ist nicht bewusst Sie bewerben sich auf eine Position, aber dass man diese Brücke schlagen muss zwischen sich selbst und der Position.

00:12:11: Denn natürlich ist nicht alles relevant was ich meinem Leben gemacht habe sondern man hebt das hervor was dann auch mit der Stelle zu tun hat.

00:12:20: Ich kann alles erzählen Aber es ist nicht relevant.

00:12:22: Was ist denn von Interesse?

00:12:24: Und das unterschätzen wirklich Menschen Dass es darum geht sich die Stellenausschreibung zu schnappen Und dann zu schauen, worum geht es denn in der Stelle?

00:12:33: Was ist da wirklich gefragt.

00:12:34: Was für Kompetenzen muss ich mitbringen?

00:12:37: und damit meine ich nicht nur Fachskills war ich in Branche x zehn Jahre sondern persönliche Kompetenzen, kommunikative Fähigkeiten.

00:12:46: Bin ich ein sozialer Mensch?

00:12:47: Nein, kann nicht andere überzeugen!

00:12:50: Bin ich durchsetzungsfähig?

00:12:51: Das sind alles ganz wichtige Kompetensen die dazu führen dass man Job gut machen kann oder eben weniger gut.

00:12:58: naja auf jeden Fall geht es darum sich anzuschauen was muss ich denn da eigentlich alles mitbringen und dann das auch in den Lebenslauf zu packen, die entscheidenden Schlüsselbegriffe sich aus der Stellenanzeige herauszusuchen und diese dann wirklich schriftlich festhalten im Lebenslauf.

00:13:14: Denn für gewöhnlich machen es Menschen so dass er Arbeitgeber Position Aufgaben niederschreiben in dem Lebenslauf und das wirkt recht generisch.

00:13:24: So ein einzigartig macht ist wenn du wie gesagt dieses Schlüssel Begriff verwendest und dann erkenntes Bewerbemanagement System okay das ist wichtig.

00:13:33: der Kandidat oder die Kandidatin die bringt Das genau mit.

00:13:36: Und auch gern mit synonymen Arbeiten, nicht nur den Begriffen die in der Stellenanzeige drin stehen sondern was sind denn Synonyme dafür?

00:13:43: Wie wird das auch noch genannt?

00:13:45: und... Kannst du mal ein Beispiel nennen was da vielleicht drinstehen könnte was man nicht sofort ahnen würde?

00:13:49: Produktionsleiter kann ja auch oder Produktions leitung kann auch Fertigungsleitung heißen Herstellungsleitungen.

00:13:57: es kann sich auf die Verpackung beziehen oder auf Maschinenanlagen.

00:14:03: Das können ganz unterschiedliche Dinge sein, aber dass man mal überlegt wie wird denn das sonst noch so genannt?

00:14:08: Und wenn wir jetzt in so einem Bereich bleiben... Also man ist eine Produktionsleitung für irgendein Betrieb der das herstellt.

00:14:15: Was sind zum Beispiel Fähigkeiten?

00:14:17: im Englischen sind es immer die Skills, also was sind so Fähigkeiten, was man gut reinschreiben könnte in den Lebenslauf, die klassisch nichts mit dem Beruf zu tun haben, aber trotzdem relevant sein können?

00:14:28: Dann empfehle ich, wenn man hat den Lebenslauf und man macht dann noch eine Extra-Seite wo man die Kompetenzen reinschreibt.

00:14:34: Die so im Lebenslauf nicht ersichtlich sind.

00:14:36: Beispielsweise Ich kann unter Druck sehr gut arbeiten.

00:14:39: Ich bin resilient würde man heute sagen oder ich bin besonders durchsetzungsfähig.

00:14:45: Ich kann Entscheidungen treffen und dann sorge auch mit meinem Team dafür dass die Dinge gemacht werden auf englisch und sagen get the job dann beispielsweise oder ich kann Menschen überzeugen, ich habe starke kommunikative Fähigkeiten.

00:14:58: Ich kann Menschen für Ziele begeistern.

00:15:00: Ich hab mit ganz unterschiedlichen Menschen verschiedene Altersgruppen verschiedener Kulturen zusammengearbeitet.

00:15:07: und das entscheidende ist dann diese Kompetenz alles was man erworgen hat auch im Ehrenamt.

00:15:12: beispielsweise wenn man jetzt im Leichtathletikverein ist.

00:15:16: Man isst dann für eine Kindergruppe verantwortlich Ja, das zeigt ja dass man Interesse daran hat andere Menschen auszubilden.

00:15:24: Dass man sich nicht nur für sich selbst interessiert sondern auch für andere, dass man Verantwortung übernimmt gerade im Ehrenamt.

00:15:32: Man arbeitet unentgeltlich macht es in seiner Freizeit sind so wichtige tolle Merkmale und das würde ich reinschreiben Und dann am besten ist es das auch noch mit Erfolgen zu verbinden.

00:15:45: Was habe ich denn da erreicht?

00:15:47: Innerhalb eines Jahres hab' ich das Kinderfußballteam so weiterentwickelt, dass er jetzt an Turnierenteil nehmen kann.

00:15:57: Ich hab mir jetzt irgendwas ausgedacht.

00:16:00: Also ruhig mit Beispielen ein bisschen belegen in welchen Bereichen man seine Fähigkeiten einstudiert hat oder ausgebildet hat.

00:16:07: Genau und ja also Zahlen, Datenfakten.

00:16:11: Das ist ganz wichtig!

00:16:13: Und was ist denn, wenn man zum Beispiel auch mein Jahr hatte, wo man arbeitslos war?

00:16:17: Wie würde man das bestmöglich im Lebenslauf darstellen oder nach Möglichkeit nicht so deutlich darstellen.

00:16:25: Das ist einfach ein Fakt!

00:16:27: Ich empfehle das, was wirklich relevant ist als erstes im Bewerbungsgespräch zu nennen.

00:16:32: Proaktiv.

00:16:33: jeder Mensch stellt sich am Anfang vor und wird gebeten stellen sie sich doch mal kurz mal vor.

00:16:37: dann führt man durch seinen Lebenslauf und dann erzählt man natürlich erstmal das was wirklich relevante ist wo man sagen kann hey das sind meine Stärken da habe ich tolles erreicht das zeichnet mich aus usw.

00:16:46: Und wenn man darauf zu sprechen kommt dass die Person auch mal eine Zeit lang arbeitslos war Wie soll ich das sagen?

00:16:54: Aber sich nicht dafür schämen.

00:16:56: Das ist total normal, es kann jeden Menschen treffen und das ist nicht einfach!

00:17:02: Ich sag' jetzt einfach so, selbst wo's damit umgehen, aber ich möchte trotzdem die Menschen ermutigen... Darüber dann zu sprechen und so sagen, ja das stimmt.

00:17:14: Das war so.

00:17:15: in der Zeit habe ich Folgendes gemacht.

00:17:17: Vielleicht hat man sich eines privaten Projektes angenommen oder mehr Hobby ihren Amt

00:17:22: usw.,

00:17:23: vielleicht hat meine Weiterbildung in derzeit gemacht.

00:17:25: aber Ich würde da auch nicht so lange drauf rumkauen sondern das einfach als Fakt hinstellen.

00:17:31: Stimmt!

00:17:31: Ja so ist es.

00:17:32: in der zeit habe ich folgendes gemacht.

00:17:33: Und Dann Der Blick In Die Zukunft.

00:17:36: Man kann ja dann sagen, die Zeit habe ich genutzt für eine Repositionierung.

00:17:40: Meine Stärken sind!

00:17:42: Und dann geht man nochmal wirklich auf seine stärkeren Kompetenzen ein.

00:17:46: und dann sagt man, ihre Stelle interessiert mich weil... Hier habe ich das Gefühl, meine Stärken einsetzen zu können.

00:17:54: An ihrem Unternehmen und der Position interessiert mich.

00:17:57: Das ist dieser positive Blick in die Zukunft, dass man wieder diese Brücke schlägt zwischen sich und dem neuen Job – den potentiellen neuen Job- und Arbeitgeber.

00:18:06: Und es andere sage ich mal mit einem Satz oder zwei Sätzen.

00:18:10: Sich

00:18:10: gut vorbereiten mit einem Satz erklären warum oder wie das kam?

00:18:14: Dass man in der Zeit arbeitslos war Und dann auch Galantleiten über zu einem anderen Punkt.

00:18:19: Richtig!

00:18:19: Das kann ich mir richtig gut vorstellen.

00:18:21: und gerade Frauen, wir neigen ja so ein bisschen dazu, da so förmlich uns zu entschuldigen und viel zu viel Fokus draufzulegen.

00:18:29: Ja, und ich weiß, da war ich ja arbeitslos

00:18:31: usw.,

00:18:32: und dann kommst du in eine Rechtfertigungsspirale die eigentlich einen lichten Scheinwerferlicht darauf legt was du gar nicht willst

00:18:40: sondern wirklich

00:18:40: sich schon mal vorher überlegen wie beantwort dich den Satz?

00:18:44: oder wie beantworte ich die Frage nach meiner Arbeitslosigkeit, kommt dann aber schnell zu dem Grund warum ich hier setze.

00:18:50: Genau das ist ganz wichtig!

00:18:52: Okay

00:18:52: Klamotte haben wir gesagt lieber ein bisschen tickschicker als zu leger.

00:18:57: wenn man eine Bewerbung schreibt... Ich habe wahnsinnig lange schon keine mehr geschrieben einfach weil es in meinen Jobs auch nicht diese klassischen Bewerbungen stattfinden.

00:19:05: würde man jetzt heute das anschreiben wäre die E-Mail das anschreiben und der Anhang der Lebenslauf?

00:19:09: Oder wie sieht das aus?

00:19:10: Die E-mail ist eigentlich nur kurz und knackig an meine Bewerbungsunterlagen.

00:19:15: Und dann das Anschreiben wäre nochmal ein extra Blatt, da muss man auch ein paar Sachen beachten.

00:19:21: Wo hat man die Stellenanzeige gesehen?

00:19:22: Dann wieder auf die Kompetenzen eingehen.

00:19:24: Warum passt man denn eigentlich zu der Stelle?

00:19:26: Warum hat man Interesse dafür?

00:19:28: Gehalt und Startdatum!

00:19:31: Ganz kurz und knackig, keine ewig lange Romane.

00:19:35: Das ist kein Motivationsschreiben.

00:19:37: Das sind zwei drei Absätze.

00:19:38: das war's.

00:19:39: Aber Gehaltsvorstellung?

00:19:40: Schreibt man schon ins Anschreiben rein?

00:19:41: Definitiv!

00:19:42: Das ist ganz wichtig.

00:19:45: Das fängt auch mit Klarheit an, dass man sich im Vorfeld wirklich bewusst macht was will ich eigentlich?

00:19:50: und auch ein bisschen für sich recherchiert.

00:19:52: Was ist denn eigentlich marktüblich in dem Bereich?

00:19:54: Mal mit paar KollegInnen spricht warum nicht ja?

00:19:58: Was verdienst du dann in der Position für die man sich eben interessiert, bisschen recherchieren, Google, Tachibiti und so weiter?

00:20:04: gut darauf würde ich mich jetzt auch nicht verlassen.

00:20:07: am besten sind wirklich Gespräche mit Leuten die im ähnlichen Bereich tätig sind dann, dass man sich selber klar wird okay was ist meine Wunschvorstellung und was ist mein Minimum.

00:20:21: Und es muss man einmal für sich auch durchrechnen im Kopf durchgehen das man dann auch eine Klarheit darin hat und auch sagen kann Das Möchtig Punkt damit erst mal reingeht, auch nicht irgendwie anfängt sich zu rechtfertigen und so weiter.

00:20:35: Und wenn das Angebot nicht stimmt dann auch sagen kann ja danke fürs Gespräch nein danke.

00:20:39: Hat dich gerade bei einer jungen Frau in meinem Bekanntenkreis oder Ängstenkreis die sich beworben hat auf dem Job?

00:20:47: Die haben gesucht, sie haben sich sogar kontaktiert und hatten ihr aber nur einen befristeten Vertrag angeboten.

00:20:53: ich weiß jetzt nicht genau welchen Zeitraum.

00:20:55: Ja Und dann hatte sie eine Nachfrage gestellt, dass die eigentlich gerne eine normale Anstellung und so weiter.

00:21:00: Dann war die Nachfrage schon zu viel und da wurde dann gesagt, nee, passt es nicht.

00:21:07: Wo ich auch dachte das ist ja entwürdigend.

00:21:09: irgendwie darf man nicht mal fragen warum man denn einen minderwertigeren Vertrag angeboten bekommt.

00:21:15: oder sollte man das nicht machen?

00:21:16: Also dein Gefühl ist richtig, ehrlich gesagt.

00:21:19: Weil warum sollte so eine Frage denn nicht erlaubt sein?

00:21:22: Ich denke das grundsätzlich alle Fragen erlaubт sein sollten gerade in einem Bewerbungsprozess sind ja auch total berechtigt und jemanden dafür dann abzuwerten oder ein bisschen zu beschäm.

00:21:35: ja was stellst du denn hier die so ne Frage?

00:21:37: Das ist eine Red Flag, das muss ich wirklich so sagen.

00:21:41: Und das spürt man ja dann auch schon im Bauch.

00:21:43: So wie du sogar gespürt hast also das Gehörter, so haltet es doch komisch und das spört jeder Menschen.

00:21:48: da möchte ich auch Menschen zu ermutigen auf das eigene Bauchgefühl zu hören weil das merkt man tatsächlich in den Bewerbungsprozessen in Gesprächen mit Menschen allgemein.

00:21:58: Ist die Person mir positiv zugewandt?

00:22:01: Wird ihr mehr Gutes oder vielleicht nicht so Gutes?

00:22:04: Du sagst ja auch, dass man Gehaltsvorstellungen ruhig aufschreiben sollte und hast gerade gesagt, da gibst du das absolute Minimum.

00:22:10: Und dann die Wunschvorstellung?

00:22:12: Wenn ich das jetzt proaktiv schon reinschreibe in meinen Anschreiben was ich mir vorstelle wo ist denn die Range bin ich dann schon?

00:22:18: das wünsche ich mir also oben ansetzen

00:22:20: Auf jeden Fall unter uns.

00:22:24: Ich würde auch ein bisschen etwas drauf schlagen, dass du Verhandlungsmaße hast natürlich.

00:22:28: Also das ist ganz normal, würde ich sagen.

00:22:30: Oder smart!

00:22:32: Wir wollen uns ja Smart bewerben.

00:22:34: Auch Unternehmen wollen verhandeln und man braucht einfach eine Verhandlungsmasse.

00:22:39: Das ist total normal, das empfehle ich.

00:22:41: Und wenn man unten anfängt was will man denn da noch verhandlen?

00:22:44: Geht

00:22:45: nicht.

00:22:45: Ich finde auch wenn man sich zu günstig anbietet sozusagen stellt man ja auch den Wert dar der weit unten ansetzt, ne?

00:22:53: Also wenn man sich selber zu unter Wert verkauft finde ich es wirkster auch billiger als wenn vielleicht deine Vorstellung mal formuliert ist.

00:23:01: Ich rede

00:23:02: jetzt von etwas was für jeden Menschen sehr individuelles.

00:23:05: viele Menschen arbeiten auch in Sektoren wo einfach grundsätzlich nicht so viel bezahlt wird oder arbeiten womöglich für ein Mindestlohn.

00:23:11: Wir versuchen alles abzudecken jetzt hier in unserem Gespräch.

00:23:14: aber ich möchte gerne eben auch das mache ich auf meinen Kollegen gegenüber motivieren traut euch zu sagen, dass ihr mehr verdienen wollt und dann versucht das zu argumentieren.

00:23:25: Aber da können wir auch gleich nochmal darüber sprechen wenn man in einem bestehenden Job ist aber auch wirklich sich zutrauen zu sagen ich wünsche mir mehr Gehalt und das und das ist der Grund.

00:23:33: noch eine Frage.

00:23:34: Sprechen wir immer von einem Jahresgehalt bei den Geheizvorstellungen?

00:23:38: Die werden

00:23:38: genau von einem Jahresgehalt und je nachdem beim Eintienpositionen ist er auch so ein Bonus mit dabei.

00:23:44: gerade wenn man im Vertrieb beispielsweise tätig ist und ich würde immer so einen All-in sei ich also all-inclusive, alles mal mit reinpacken und dann eine Zahl nennen.

00:23:54: Okay!

00:23:55: Eine Zahl nenne?

00:23:56: Eine Zahl nennen und diese Zahl genau exakt diese Zahl auch wieder in Bewerbungsgespräch.

00:24:03: Was nicht so gut ankommt ist eine Zahl im Anschreibenbeispiel.

00:24:06: Da wird man zum Bewerbsgesprächen eingeladen, da erstellt man die Fers.

00:24:09: Oh ja eigentlich habe ich mich zu billig angeboten.

00:24:12: Ich packe jetzt noch ein Bewerbungssprech was drauf.

00:24:15: Das kommt gar nicht gut an verständlicher Weise.

00:24:18: Ja, ja, verstehe ich.

00:24:19: Ja klar.

00:24:21: Gibt es noch was?

00:24:22: Was man vorbereiten sollte wenn man dann eingeladen wird zum Gespräch?

00:24:27: also Ich kann mich erinnern dass man früher immer gesagt hat du musst natürlich wissen was ist das für ein Unternehmen was machen die?

00:24:34: worum geht's da eigentlich?

00:24:35: Was sollte man wissen?

00:24:36: Ja, das ist auch heute noch definitiv so als die Vorbereitung.

00:24:40: Das ist mit Arbeit verbunden sag' ich mal.

00:24:42: Das is mir im zeitlichen Aufwand verbunden Weil man sollte sich auf jeden Fall schlau machen, was für ein Unternehmen ist es?

00:24:48: Was machen die?

00:24:49: Was ist deren Kerngeschäft.

00:24:51: Was interessiert einen auch an dem Unternehmen?

00:24:53: Mal ist das ein guter Arbeitgeber in der Region, mal interessiert man sich für die Produkte.

00:24:57: Was weiß ich?

00:24:58: Es ist ja auch individuell, sag' ich mal, was einen dann interessiert, da natürlich ganz klar mit der Stelle sich auseinandersetzen nochmal, sich vorm Bewerbungsgespräch diese Schlüsselbegriffe raussuchen als Vorbereitung.

00:25:11: ist das für mich so wirklich ... Das muss unbedingt sein!

00:25:15: gerne ausdrucken wieder oder auf dem PC, wie man es machen will und dann die Schlüsselbegriffe mal unterstreichen.

00:25:21: Und dann darauf eben seine Selbstpräsentation danach aufbauen.

00:25:25: Wie gesagt, man stellt sich ja immer vor und nennt Arbeitgeberposition Aufgaben schlägt dann diese Brücke.

00:25:32: In dem man beispielsweise sagt, ah ja genau das was sie in der Stellenausschreibung fordern, das bring ich mit.

00:25:38: Das habe ich hier an dieser Stelle schon mal bewiesen, das habe ich an der anderen Stelle schon einmal gemacht.

00:25:43: also immer auch gerne nur mit diesen Beispielen arbeiten weil so unterscheidet man sich ja wirklich von seinem Wettbewerber und jeder hat ja so eine individuelle Geschichte zu erzählen und es macht's ja dann auch interessant.

00:25:56: Und was ich auch empfehle, ist so fünf bis zehn Minuten.

00:25:58: Regel sage ich immer dazu.

00:26:00: Alles, was unter fünf Minuten ist, ist zu wenig Fleisch am Knochen.

00:26:04: und manchmal werde ich dann von jungen Leuten auch gefragt, ja aber fünf Minuten?

00:26:08: Ich habe doch nur eine Ausbildung gemacht!

00:26:10: Ich habe ja nur studiert und so weiter... Okay wenn jemand wirklich noch gar keine Berufserfahrung hat, aber vier Minuten kriegt auch jemand ohne Berufserfahrungen hin.

00:26:19: Weil du sprichst ja über deine Kompetenzen Was du während des Studiums gelernt hast, während der Ausbildung Ehrenamt usw.

00:26:26: Also man findet da einfach genug Geschichten sag ich mal die interessant sind für den potenziellen Arbeitgeber.

00:26:33: und aber alles was über zehn Minuten ist.

00:26:35: dann hält man ein Monolog, dann nervt

00:26:38: man schon beim Bewerbungsgespräch.

00:26:40: Genau!

00:26:41: Da fängt man im Urschlamm an.

00:26:43: also man berichtet dann von Sachen die sind gar nicht relevant und wie gesagt es ist nicht alles relevant und interessant um sich das mal vor Augen zu führen.

00:26:50: was kann ich denn da wirklich tolles über mich berichten?

00:26:52: Was aber auf den Job zugeschnitten isst?

00:26:54: Also in aller besten Fall ist der Job ja einfach Teil deines Lebens Und er macht dir so viel Freude oder auch so viel Befriedigung, dass man jetzt nicht denkt noch eine Stunde, dann darf ich endlich nach Hause gehen.

00:27:08: Sondern das ist irgendwie was, was man einfach sehr gerne macht.

00:27:11: Wird bestimmt nicht jeder für sich proklamieren oder so sagen können.

00:27:15: und auf der anderen Seite stelle ich dann doch wieder fest wie viele Menschen gerne zur Arbeit gehen.

00:27:20: also Ich bin sehr oft im Heim meiner Mutter, ich bin immer so begeistert mit wie viel Freude die Leute da arbeiten in der Küche.

00:27:28: In der Pflege oder sowas.

00:27:29: Da ist irgendwie eine nette Atmosphäre und ganz viele sagen Ich mache den Job wirklich gerne.

00:27:34: wenn ich mich jetzt bedanke dass sie... Die müssen ja alles machen, die müssen auch Sachen... Jetzt sind zwar die Klos kaputt, das ist auch das von meiner Mutter.

00:27:41: Dann hat er ein junger Mann dieses Klo repariert Und ich habe wirklich gedacht Das bestimmt nicht der einfachste Job!

00:27:48: Und dann im Sinfonheim usw.. Aber es gibt so viele, die das einfach egal was sie machen mit Freude machen und das muss ja irgendwie das Ziel sein.

00:27:57: Was würdest du empfehlen wenn ich irgendwo bin?

00:27:59: Ich arbeite in irgendeinem Unternehmen und bin sehr unzufrieden.

00:28:03: Wo setzt man an um etwas zu verbessern?

00:28:06: Also erst mal möchte ich noch kurz sagen, ich sehe das genauso wie du.

00:28:09: Ehrlich gesagt glaube ich dass die meisten Menschen wirklich gerne einen guten Job machen wollen.

00:28:14: Ich seh das überhaupt nicht.

00:28:15: dieses Gebäscheteilweise von ja Genzi will nicht arbeiten.

00:28:19: Die wollen nicht arbeiten, die Alten wollen nicht Arbeiten.

00:28:21: Das heißt keiner will mehr arbeiten!

00:28:23: Dass erlebe ich nicht, das sehe ich nicht.

00:28:24: Das glaub' ich nicht vom tiefsten Herzen und glaube ich Menschen wollen einen guten job machen.

00:28:30: Wir wollen gesehen gehört werden so dieses Hey, ich suche einen Sinn in meiner Arbeit und da gehe ich dann auch gerne nach.

00:28:38: Da habe ich so eine grund.

00:28:39: positive Haltung Menschen gegenüber.

00:28:42: aber ja natürlich gibt es toxische Arbeitsumfelder brauchen wir nicht.

00:28:45: drüber sprechen braucht man auch nicht beschönigen das ist einfach so.

00:28:49: deine Frage war jetzt wieder mit umgehen wenn

00:28:51: ich merke Ich bin aber nicht glücklich war schon mal glücklich Bin sicherlich ein Mensch der das drauf hat und der einen Job gerne machen möchte Aber ich tue es nicht.

00:28:59: wo setze ich an um was zu verbessern?

00:29:03: Ich empfehle erst mal innerhalb des Unternehmens auch zu schauen, ob es Möglichkeiten gibt.

00:29:07: Und das beginnt wieder mit Klarheit.

00:29:09: ne?

00:29:10: Was finde ich im Moment nicht gut?

00:29:12: Das hängt ja dann damit zusammen.

00:29:13: okay irgendwie kann ich mein Potenzial hier nicht entfalten.

00:29:16: Es passt nicht zu meinen Interessen, es passt nicht zum meinen Kompetenzen.

00:29:19: Das Arbeitsumfeld passt vielleicht nicht.

00:29:21: die Arbeitskultur, die Werte können ja unter unterschiedliche Dinge sein aber sich dessen auch mal bewusstzumachen.

00:29:27: Ich erlebe dass sich Menschen zu spät anfangen darüber Gedanken zu machen erst wenn's gar nicht mehr geht.

00:29:34: Und dann bist du in so einer Situation und denkst, oh ich will einfach nur noch raus und nimmst vielleicht dann irgendwas an was auch nicht besser ist im schlimmsten Fall.

00:29:43: Deswegen wenn man so merkt, boah es stimmt hier eigentlich irgendetwas nicht sich Zeit nehmen, sich das mal bewusst machen.

00:29:48: Was is denn?

00:29:50: Dann würde ich auf jeden Fall auch erst einmal im Unternehmen indem ich schon bin, da kenne ich die Arbeitskultur, da kann ich dann vielleicht die Führungskräfte usw.

00:29:58: Mal schauen gibt es denn da Möglichkeiten die besser zu mir passen Und wenn das ausgeschöpft ist, dass man sich dann auch nach außen hin bewirbt und sich nach einer besseren Position umschaut.

00:30:09: Aber diese Klarheit über sich und die Kompetenzen was da alles infrage kommen könnte an anderen Jobs kommt man nicht drum herum Und da kann übrigens auch KI helfen.

00:30:20: Den eigenen Lebenslauf, die KI, ChatGPT beispielsweise mit dem eigenem Lebenslauf zu füttern.

00:30:26: Mal dann ChatGPD auch zu berichten was mache ich gern?

00:30:29: Was sind meine Stärken?

00:30:30: Wofür interessiere ich mich?

00:30:33: Und dann die Frage stellen, welche Jobs könnten denn für mich in Frage kommen.

00:30:36: Interessant!

00:30:37: Ja das ist wirklich ein gutes Tool dafür.

00:30:40: also kann man auch einfach mal just for fun machen ohne dass jetzt ein Wechselgrund ein konkreter ist warum nicht?

00:30:46: Interessante.

00:30:46: ich glaube tatsächlich es manchmal ganz gut ist wenn man das alles schon mal aufschreibt Revue passieren lässt was ist passiert und was kann ich was habe ich gemacht?

00:30:55: und dann auf schreibt was kann Ich alles und wo könnte die Reise hingehen kann ja total inspirierend sein.

00:31:00: Was motiviert mich?

00:31:01: Ja, sich darüber Gedanken zu machen und dann mal schauen was ist realistisch.

00:31:07: Natürlich kann man jetzt auch nicht keine Ahnung.

00:31:09: Okay, jetzt war ich die letzten zwanzig Jahre Lehrerin und jetzt werde ich Raumfahrer oder so.

00:31:15: Das ist ja natürlich auch Quatsch!

00:31:16: Und oft fehlt einem dann auch das Know-how – Was is denn realistische?

00:31:19: Aber da wie gesagt LGBT oder sich mal mit Freunden auch darüber unterhalten... Herr Thanderinnen, die auch mal Fragen einfach verschiedene Quellen anzapfen.

00:31:30: Was wäre denn möglich?

00:31:31: Welche Weiterbildung gibt es denn?

00:31:34: Umschulungen und also mehr als man denkt.

00:31:38: Und wenn ich mich innerhalb des Unternehmens wegbewerben möchte, weil ich zum Beispiel mit meinem Vorgesetzten überhaupt nicht klarkomme oder meiner Vorgesetzte kann ja eine Frau sein Wie mache ich das denn?

00:31:48: Gehe ich erst mal zu dem Vorgesetzten und sage, ich möchte mich gerne wegbewerben oder würde ich dann ein fremder anderer Abteilung gehen.

00:31:53: Da kenne ich mich zum Beispiel überhaupt nicht aus.

00:31:56: mit HR beispielsweise erstmal sprechen.

00:31:59: also dem aktuellen Vorgesetzte würde ich jetzt

00:32:03: lieber nicht

00:32:04: vielleicht gerade nicht sagen Also es gibt durchaus den Fall.

00:32:08: Das möchte ich auch sagen dass jemand nicht unbedingt unzufrieden ist, aber trotzdem den Job wechseln will weil das Unternehmen nicht mehr Perspektiv.

00:32:15: Warum nicht mit der Führungskraft drüber sprechen und die Führungskraft mit einbinden?

00:32:19: Das ist auch möglich, aber wenn man sich eigentlich mir den Vorgesetz nicht gut versteht würde ich davon aber mit HR sprechen oder auch Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufbauen im Sinne von Kontakteknüpfen zu anderen Führungen.

00:32:33: Und die dann einfach mal bei einem Mittagessen oder so fragen.

00:32:37: Hey, wie sieht es denn aus?

00:32:38: Gibt's denn bei dir in der Abteilung Möglichkeiten?

00:32:42: Interessant!

00:32:43: Also wenn man so ein klassisches Personalgespräch hat und wo man irgendwelche Ziele definiert und dann auch ums Gehalt geht... Wie schafft man es endlich mehr Gehalt zu bekommen als in den letzten Gesprächen?

00:32:55: Ich habe eine Kollegin, die hatte mich mal irgendwie um Rat gefragt, ja gesagt ich bin jetzt im nächsten Gespräch.

00:33:01: Es sind schwierige Zeiten, wir haben nicht mehr Geld.

00:33:04: Gleichzeitig weiß man aber oftmals natürlich als Frau dass die das Männer mehr verdienen auch wenn das immer besser wird.

00:33:11: Aber grundsätzlich wenn man einfach gefühlt bei mir passiert hier nie was nach oben Wie macht man es richtig?

00:33:17: Immer mit Leistung argumentieren Kompetenz Was habe ich jetzt in der Vergangenheit geleistet?

00:33:23: und das rechtfertigt dann aus folgenden Gründen eine Erhöhung X sehr klar auftreten, über Zahlen, Datenfakten argumentieren.

00:33:33: Zahlen konkret zahlen nennen nicht, ich habe mir mal überlegt, ich hab doch so einen guten Job gemacht und ich hätte gerne Gehaltserhöhung.

00:33:41: Wäre denn das möglich?

00:33:42: Also so Fragen!

00:33:43: Nein, nicht Fragen, fordern an der Stelle und sich gut darauf vorbereiten also wirklich über diese Erfolge oder was man geleistet hat in der Vergangenheit argumentieren.

00:33:57: Beispiele nennen im Gespräch und ich empfehle, warum nicht einmal im Jahr so ein Gehaltsgespräch für einen Proaktiv?

00:34:04: Nicht darauf warten dass das vom Himmelfeld sondern auch Vorgesetzte zugehen und darüber sprechen wollen Leistung zu beurteilen.

00:34:12: lassen uns mal über meine Leistungen sprechen und über die Gehaltesentwicklung und dann eben sehr gut in dieses Gespräch also sehr gut vorbereitet reingehen.

00:34:21: Okay,

00:34:22: und was ist wenn der Chef sagt ja tut mir leid ich würde ihn gerne mehr geben aber mehr habe ich nicht.

00:34:26: Man weiß aber dass es vielleicht bei anderen auch mal mehr gegeben hat?

00:34:30: Warum nicht einfach mal probieren sagen damit gebe ich mich nicht zufrieden mit dieser Antwort und mehr dazu auch nicht sagen, sondern dann die andere Person wieder kommen lassen.

00:34:38: Einfach dieses Nein das akzeptiere ich so nicht weil oft beißt man ja dann wieder in den sauren Apfel und Jahr für Jahr das gleiche Spiel.

00:34:48: also da muss man dann auch irgendwann ehrlich zu sich selbst sein und dann vielleicht auch ein Nein Wirklich ernst meinen und Konsequenzen daraus ziehen.

00:34:58: Man ist ein zahnloser Tiger, wenn man etwas einfordert aber keine Konsequenten zieht, wenn es nicht eingehalten wird.

00:35:04: Und darüber muss man sich sehr klar sein bin ich bereit diesen Schritt zu gehen Aber wenn einem das wichtig ist dann muss man's auch durchziehen.

00:35:13: also im Sinne von Dann müsste ich das Unternehmen verlassen.

00:35:15: ganz genau weil ich finde

00:35:17: diese Ich persönlich in meinem Berufsleben habe ich jetzt als positiv oder vorteilhaft gefunden, nicht so eine Drohung auszusprechen.

00:35:25: Und schon gar nicht wenn es nicht da ist... Ich habe schon, wenn es irgendwie bei mir mal Situationen gab das vielleicht ein anderer Senderinteresse hatte dann hab ich das schon auch erzählt speziell dann wenn ich zu einem Casting gegangen bin früher noch ne?

00:35:37: Da war ich immer transparent.

00:35:39: und natürlich hast du dann irgendwie auch ein ganz gutes Argument wenn es dann vielleicht mal darum geht ob Du mehr Geld bekommst Wenn Sie wissen dass man vielleicht irgendwo Schon Mal ein Gespräch hatte bei einem anderen Unternehmen.

00:35:51: Aber wenn das nicht klappt, dann muss ich gehen.

00:35:55: Das habe ich immer als blöd empfunden.

00:35:58: Ja,

00:35:59: das kann ich auch total verstehen.

00:36:00: Weil ich würde es auch so im Gespräch nicht kommunizieren als Drohung her.

00:36:04: Wenn ich das nicht kriege dann verlasse ich jedes Unternehmen.

00:36:07: Das ist auch nicht die feine Art und Weise.

00:36:09: Es würde ich auch keinem empfehlen.

00:36:11: Es geht eher darum für sich eine innere Klarheit zu haben.

00:36:14: was bedeutet denn dass wenn Ich hier wirklich gut argumentieren kann dass ich das verdient habe weil ich eben Leistungen gebracht hab Und es passiert aber trotzdem nichts.

00:36:23: Was bedeutet denn das für mich, also innerlich sich klar sein?

00:36:27: Das bedeutet nicht dass man Drohungen aussprechen muss.

00:36:30: Im

00:36:30: Zweifel wir sind ja mit Energie umgeben.

00:36:33: ich finde immer manchmal muss man Dinge gar nicht aussprechen Aber dann gegenüber spürt das ist die Ernst ist

00:36:40: Das auch genau

00:36:41: und der muss man gar nicht sagen und ansonsten gehe ich weg.

00:36:43: Sondern wenn du merkst kommst da nicht weiter möchtest aber gerne weiterkommt Dann wirst du vielleicht dich mal umgucken dann wirst Du vielleicht mal mit einem anderen Arbeitgeber ein Gespräch führen oder zumindest mal die Fühler ausstrecken und das alleine kriegt man dann vielleicht.

00:36:58: auch bringt man rüber in so einem Gespräch.

00:37:00: Hundertprozentig,

00:37:01: wenn du dir im Vorfeld die Gedanken gemacht hast was du eigentlich willst und was du nicht mehr willst, was deine Grenzen sind wirst du ganz anders im Gespräch auftreten.

00:37:11: Und ich habe übrigens noch einen Tipp.

00:37:12: na das eine ist ja Gehalt aber es gibt noch in anderer Ansicht Verhandlungsmasse nämlich beispielsweise dann vielleicht Stunden reduzieren Mehr Urlaub, mehr Homeoffice.

00:37:23: Was weiß ich?

00:37:24: Also da kann man dann auch kreativ werden.

00:37:27: Gehalt ist nicht das Einzige, dass man keine Ahnung.

00:37:31: Job-Ticket bekommt eine Bahnkarte was ja.

00:37:34: also es gibt Möglichkeiten einfach weil manchmal ist es ja so der Arbeitgeber kann nicht mehr zahlen.

00:37:40: Es gibt die Bedürfnisse der Arbeitnehmer und es gibt Bedürfenisse der Arbeit Geber Und nicht bei allen gerade in der jetzigen wirtschaftlichen Situation haben Geldbeutel, dass ihr jede Gehaltserhöhung zahlen könnt.

00:37:53: Das muss man auch mit im Betracht ziehen.

00:37:55: übrigens wenn man in so ein Gehaltegespräch geht wie geht es denn aktuell dieser Firma eigentlich?

00:38:01: Ist das ja jetzt an der Stelle realistisch?

00:38:04: also das gehört für mich zu einer guten Vorbereitung dazu.

00:38:08: und dann diese Flexibilität zu haben okay wenn ich Geld so nicht bekommen, aber ich brauche definitiv was.

00:38:15: Weil ich eben auch die Leistungen gebracht habe.

00:38:18: Was gibt es denn sonst noch?

00:38:20: Und bin ich bereit einen Schritt auf den Arbeitgeber zuzugehen weil ich auch ein Verständnis für ihn habe.

00:38:26: Ich finde Arbeitgebern, Arbeitnehmerverhältnisse das ist immer eine wechselseitige Beziehung und auf die gegenseitigen Bedürfnisse Acht zu geben oder Verständnis dafür zu haben, das macht schon viel aus.

00:38:39: Total!

00:38:40: Also ich finde außer man hat wirklich es ist einfach total ätzend und da sind schreckliche Dinge passiert du musst dann gehen oder so.

00:38:48: aber ich finde schon Es hatten unter mich ein Mehrwert wenn man bei welchem Konflikt auch immer irgendwie so eine Freundlichkeit behält, so ne Zugewandtheit behält um nicht einfach sich was zu verbauen was man vielleicht hinterher bereut.

00:39:03: Es gibt doch diesen Ausdruck ja zur Person, nein zur Sache.

00:39:07: Und wenn man mit dieser Haltung rein geht und dann ist der Person zugewandt kann aber sehr klar kommunizieren hey das gefällt mir so nicht ich brauche dafür eine andere Lösung.

00:39:15: Lass uns doch mal zusammen überlegen was diese Lösung wäre.

00:39:23: Wenn beide diese Haltungen haben dann finde ich es viel möglich.

00:39:29: Noch mal zurück darauf auf die Situation, weil eben so viele Menschen im Betroffen sind gerade.

00:39:35: Wenn man wirklich einen neuen Job sucht, weil man seinen Job verloren hat.

00:39:38: Man muss sich verändern und einen neuen job suchen und hat Schiss vor der Arbeitslosigkeit.

00:39:44: Was würdest du denn empfehlen wie man dann diese freie Zeit bestmöglich nutzt?

00:39:50: Weiterbildungen, definitiv.

00:39:52: Ich sage immer die beste Investitionen, die man tätigen kann es in sich selbst zu investieren und wir sprachen ganz am Anfang über die KI-Technologie oder allgemeine Technologiewandel.

00:40:04: deshalb diese Zeit wirklich nutzen sich mit den neuen Tools auseinanderzusetzen.

00:40:09: da gibt's ganz viele Begründung übrigens auch kostenfreie Programme Das ist nicht alles teuer, es gibt wirklich unglaublich tolle Programme von Universitäten.

00:40:19: Ich glaube, Skandinavien von der Harvard University for free!

00:40:23: Und so die Zeit nutzen und das bringt dann auch wahnsinnig viel für die zukünftigen Bewerbungsgespräche sagen zu können hier.

00:40:31: ich habe mich dafür interessiert, ich hab diesen Workshop gemacht, ich habe jene Weiterbildung gemacht absolutes ein großer Pluspunkt an.

00:40:38: Und selbst eine Reise kann ja auch mal positiv sein ne?

00:40:41: Für einen selbst, auf jeden Fall natürlich.

00:40:43: Und vielleicht sogar auch im Gespräch?

00:40:45: Was ist wenn jemand krank geworden ist?

00:40:48: Auch das gibt es natürlich, dass man sich um seine psychische Gesundheit kümmern musste für ein paar Monate... Wie kommuniziere ich denn das?

00:40:56: Wie spreche ich das an oder muss ich es nicht ansprechen?

00:41:01: Also nehmen wir mal an, auch das in meinem bekannten Kreis gibt Menschen die ein paar Monate in der Klinik waren und danach waren sie dann Wieder gesund und konnten wieder arbeiten, aber eine Zeit lang ging das eben nicht.

00:41:12: Ja.

00:41:12: Und da sage ich mal so was kann jeden treffen ehrlich gesagt?

00:41:15: Aber

00:41:17: in Deutschland ist es ein Tabuthema.

00:41:19: Es ist ein Tabutthema im Job.

00:41:21: ja und da will ich ganz ehrlich sein, da werden auch Menschen stigmatisiert.

00:41:26: okay

00:41:27: also dass würde ich in einem Bewerbungsgespräch vielleicht tatsächlich So nicht kommunizieren, weil man sich verletztbar macht und man weiß nicht wer da gegenüber sitzt.

00:41:38: Was für eine Haltung die Person hat?

00:41:41: Ich will jetzt keinen Fingerpointing betreiben oder so.

00:41:45: Aber ich finde, man muss sich auch ein bisschen selber schützen.

00:41:49: Und ich sage immer geh smart an Bewerbungsgespräche ran!

00:41:52: Was kannst du kommuniziere, was kannst du nicht kommuniziere?

00:41:55: Und im ersten Gespräch alles auf den Tisch packen, was einem so passiert ist, ist nicht smart in einer Wahrnehmung.

00:42:02: Und dann diese Zeitraum vielleicht lieber irgendwie tarnen als Weiterbildung.

00:42:08: Ja, wenn man keine Weiterbildung gemacht hat würde man ja lügen und davon rate ich ab.

00:42:13: also ich rate definitiv nicht dazu sich irgendwas auszudenken was nicht nachweisbar ist und ich glaube die meisten Menschen würden sich damit auch unwohl fühlen.

00:42:21: ehrlich gesagt.

00:42:24: Wenn jemand krank war, man könnte vielleicht nicht unbedingt das so zum Thema machen sondern mehr Zeit genommen, nachdem ich aus dem Job raus bin.

00:42:33: Nehmen wir mal an die Person ist halt nicht mehr angestellt.

00:42:36: Darum geht es ja.

00:42:37: Aber wenn du angesteld bist... Das ist noch ein interessanter Punkt.

00:42:40: jetzt wegen Elternzeit.

00:42:41: man ist in der Zeit angestellt und viele möchten dann auch davon erzählen dass sie in der Elternzeit waren.

00:42:48: Nein!

00:42:48: Wenn Du angestelt warst da musst Du gar nix zu erzählen.

00:42:52: Okay.

00:42:53: Das heißt auch wenn Du krank warst und Du warst aber angestält...

00:42:57: Musst Du's nicht erzählen?

00:42:58: Nein!

00:43:00: Und deine private Situation, ob du Vater-Mutter geworden bist.

00:43:04: Ob du eine Zeit lang krank warst in deinem angestellten Verhältnis.

00:43:07: Das geht einen potenziellen neuen Arbeitgeber ja so nichts an.

00:43:10: das ist privat und deswegen außer man war dann wirklich arbeitslos.

00:43:19: Ist es?

00:43:20: Ja, das ist wirklich tatsächlich schwierig bei einer längeren Krankheit wieder mit umgehen.

00:43:26: wenn's eine längere Krankheit war ich dann proaktiv erwähnen, aber auch nicht wieder drauf rumreiten sondern der Blick in die Zukunft.

00:43:38: Ich würde ganz stark dann darüber argumentieren, was man davor gemacht hat.

00:43:43: Was man wirklich nachweisen kann und dass man jetzt ja auch wieder in der Lage ist und motiviert ist in den neuen Job zu starten.

00:43:51: Also aus meiner Lebenserfahrung mein Umfeld da wo sowas gewesen ist Und jemand damit sehr tapfer umgegangen ist also sich der Situation gestellt hat die Klinik aufgesucht hat, rauskam und dann wirklich sein Leben wieder in die Hand genommen hat.

00:44:08: Ist das eigentlich bei keinem der Person zum Nachteil gewesen?

00:44:12: Das muss ich jetzt noch wirklich auch als Motivation sagen, egal ob im einen Fall vielleicht eine Suchtsituation, im anderen Fall einfach diese klassische Depressionen, die auch beim Männern auftaucht sehr häufig irgendwann zwischen ab fünfzig oder rund um fünfzig Und alle sind irgendwie danach in ihrer Persönlichkeit so gewachsen, dass ich sagen würde die sind eigentlich in ihrem Job danach besser gewesen als vorher was ich beurteilen konnte.

00:44:38: Der eine oder andere ist in der Öffentlichkeit tätig deswegen kann man es tatsächlich von außen beobachten.

00:44:43: also Ich bin keine Personalberaterin aber vor meiner Lebenserfahrung würd' ich sagen So wie du's gerade beschreibst Also gar nicht so sehr drauf rumreiten und problematisieren Aber es ansprechen und sozusagen Erledigt oder auch als Erfolg kann man das ja auch erstmal selber sehen.

00:45:02: Ich habe das geschafft, ich hab mich der Saturation gestellt und bin ehrlich gesagt heutzutage gestärkt daraus Und kann damit auch viel anfangen in meinem Job vielleicht diese Erfahrung mitzunehmen.

00:45:14: So was finde ich alles von Vorteil.

00:45:15: Mich interessieren noch Menschen mehr die sowas vielleicht durchgestanden haben bei denen nicht alles immer rund gegangen ist

00:45:21: Sondern

00:45:22: die dann irgendwie gesagt haben okay so sieht es aus bei mir im Leben.

00:45:25: Das

00:45:25: ist nicht so weit.

00:45:28: Und weißt du, was ich auch immer sage?

00:45:29: Du kannst eh nicht kontrollieren wie andere darauf reagieren.

00:45:33: Wenn jemand ... Hast du vorhin einmal erwähnt wenn jemand hundert Bewerbung geschrieben hat und ein Kopf bekommt nur Absagen wo setzt man an um irgendwas zu verändern?

00:45:41: Wie meinst du mit Verändern jetzt beim Bewerb?

00:45:43: Bei

00:45:43: der Bewerbung.

00:45:44: Also ich würde jetzt, wenn es jetzt mein Sohn oder meine Tochter ist, dann würde ich sagen lass uns mal draufgucken und vielleicht ist da irgendwas was man noch mal wusst was du nicht ahnst was da drin steht was aber vielleicht dich sozusagen gleich auf den Stapel X verprachtet

00:45:59: Genau, also es gibt verschiedene Sachen die man sich dann anschauen muss.

00:46:02: Also hat man sich überhaupt auf die passenden Positionen beworben.

00:46:05: Wirklich mal sich die ganzen Stellenausschreibungen nochmal hernehmen und mal schauen auch was hast du dich denn da eigentlich beworfen?

00:46:12: Passt das!

00:46:13: Weil das erlebe ich dann auch dass das teilweise gar nicht so zusammenpasst.

00:46:16: Man hat mal hundert Bewerbungen geschrieben ja aber vielleicht waren nur zehn davon relevant für Dich.

00:46:21: Dann hat man es eben geschafft, in der Bewerbung diese Brücke zu schlagen zwischen den Kompetenzen die aufgelistet sind und meinem eigenen Lebenslauf.

00:46:30: Weil man kann total super passen aber man schafft das nicht, diese Brücke zu bauen indem man die Keywords identifiziert wie gerade vorhin auch schon erklärt und das ordentliche in den Lebenslauf packt sieht der Lebenslauf ordentlich aus.

00:46:43: Hat das eine schöne Form?

00:46:45: Also da kann man sich im Internet auch für zehn Euro Superformate einfach kaufen!

00:46:51: Ja, und das dann reinpacken.

00:46:53: Also auch das macht schon einen Riesenunterschied weil in der heutigen Marktlage bewirbt man sich... Da hat man viele Betbewerber, ne?

00:47:01: Du bewirbst dich irgendwo, bewerben sich noch fünfzig andere.

00:47:04: Das heißt manchmal kommt es auf diese Kleinigkeiten an.

00:47:07: Gibt es sowas wie was manche Leute nicht ahnen oder was ein richtiges No-Go ist in einer Bewerbung?

00:47:12: Hast du vielleicht immer mal wieder siehst?

00:47:14: Ja nach wie vor so etwas wie Rechtschreibfehler Oder wenn das wirklich so ein wildes Kuddel-Mittel ist, wo man merkt.

00:47:23: Das ist ein Lebenslauf der wurde einfach schon hunderttausend Mal überarbeitet und sieht deswegen wie Kraut und Rüben aus auf gut Deutsch.

00:47:31: Da denkt man sich...so sieht ja auch der

00:47:33: Schreibtisch

00:47:33: aus!

00:47:37: Ganz kurz wir machen mal schnelle Fragerunde.

00:47:39: Klamotte haben wir schon gesagt, lieber ein bisschen schicker Anzug bei Männern?

00:47:44: Krawatte oder nein?

00:47:45: Nein.

00:47:46: Also wenn man sich im Start-up bewirbt, dann würde ich ihr sagen okay da kann man ja sehr lecher.

00:47:52: Aber viele Branchen sind natürlich konservativ.

00:47:54: Ich arbeite für eine konservative Branche aber Krawatte wird auch da meistens weggelassen.

00:47:59: Okay

00:48:00: und Frauen?

00:48:01: Kostüm Pems oder Jeans schöne Bluse Blazer

00:48:05: Ja, eine schöne Hose.

00:48:07: Eine schöne Bluse und Blazer passt.

00:48:09: Ich meine wir tun jetzt so als würden wir hier nur über Bürojobs reden.

00:48:12: Es gibt so viele Bereiche auch gerade in der Pflege im Krankenhaus usw.

00:48:15: Wie bewirbt man sich da?

00:48:16: Auch da ist es ja ein professionelles Meeting sag ich

00:48:19: mal.

00:48:20: Also

00:48:21: der Situation entsprechend.

00:48:23: Und deswegen empfehle ich da immer, sich seriös zu kleiden.

00:48:27: angemessener Foto

00:48:29: mit schicken!

00:48:30: Wir sind visuell veranlagt warum nicht?

00:48:32: aber nur wenn's wirklich top ein Businessfoto ist.

00:48:35: Nicht irgendein privates um Gottes Willen und in Deutschland, man muss es nicht mit schicken.

00:48:40: aber wenn man gutes hat warum nicht?

00:48:42: Und sollte man Instagram LinkedIn oder was man so hat durch Forsten nach irgendwelchen peinlichen Urlaubsbildern macht das sowieso kein Schiff.

00:48:50: Instagram sowieso immer privat stellen auf jeden Fall und LinkedIn muss top aussehen, ja?

00:48:55: Da sollte man sich auch Mühe geben

00:48:56: wenn man in einer Branche Arbeit wo das relevant ist.

00:48:59: Du hast ja gerade gesagt dass du selber in einer sehr, sehr jösen Branchearbeit bist.

00:49:03: wir haben noch gar nicht geklärt wie du eigentlich zu deinem Job gekommen bist.

00:49:06: was hast du studiert Was hast du gelernt?

00:49:07: Wie bist du zu dein Job bekommen?

00:49:09: Das ist eine ganz witzige Story, weil also ich habe Sozialwissenschaften studiert in Mannheim und mir war der Studium war total toll.

00:49:16: Aber ich wusste auch in dem Bereich will ich nicht arbeiten aber tatsächlich wusste nach einem Studium nicht genau was ich eigentlich machen will.

00:49:23: Und ich war dann fertig saß mit Freunden in der Bar und hab einer befreundeten Kellnerin Ich habe auch während des Studiums immer gekellnert so über ein Tisch rüber gerufen ja ich bin jetzt fertig mit im Studium und ich gehe jetzt dann auf Jobsuche und zufälligerweise saß da eine Führungskraft meines dann zukünftigen Arbeitgebers genau neben mir, die hat das mit gekriegt.

00:49:44: Und hat mich dann einfach gefragt, ob ich nicht Interesse hätte mir das mal anzuschauen.

00:49:48: Die hat mir damals wirklich so ein Zettel rübergeschoben was man... Also sie hat mir zwei Positionen angeboten Was man in der Position verdienen kann und Sie meinte dann ja schau dir es an und bewirb dich doch!

00:49:58: Und was ist das für eine Branche?

00:50:00: Worüber sprechen wir?

00:50:00: Personaldienstleistung war das damals.

00:50:02: jetzt heute bin ich Personalberaterin.

00:50:04: Ich habe mich auch umschulen lassen aber ich bin in einer Personal-Dienstleistungsbranche eingestiegen Damals in Mannheim und da war Arbeitgeber auch zehn Jahre, habe da wirklich Karriere gemacht.

00:50:16: Ich hab Personalvermittlung und Recruiting von der PIKE auf gelernt, Kunden betreut.

00:50:21: Also ich hab Positionen in der Baubranche besetzt im Anlagenbau, Kraftwerksbau, Lebensmittelindustrie also sehr breit Freelance-Position und auch Festanstellung und wurden von Unternehmen beauftragt Stellen zu besetzen.

00:50:37: und das haben mein Team und ich dann auch gemacht.

00:50:39: Toll!

00:50:39: Trinkt eigentlich super, super spannend.

00:50:41: Und so wenn Menschen sagen ich würde gerne was mit Menschen machen dann ist das ja zum Beispiel ein Job in dieser Branche.

00:50:50: Auf jeden Fall definitiv.

00:50:52: da ist man sehr nah an Menschen dran und eben auch an diesen Emotionen die damit zusammenhängen.

00:50:58: Aber es ist auch ein toughes Business.

00:51:00: Was waren schwierige Momente?

00:51:02: Es ist ein Sales-Job.

00:51:03: Ich war für die Kundenseit immer zuständig, das heißt wirklich auch viel Kaltakwiese.

00:51:09: Heute würde man sagen so Klinken putzen?

00:51:11: Ja ich habe das immer gemocht.

00:51:12: aber es ist auch ein harder Job weil mit sehr viel Druck verbunden, Umsatzdruck.

00:51:17: Am Anfang habe ich bis zu zweihundert Gespräche im Monat geführt.

00:51:22: Wahnsinn!

00:51:24: Zweihundert Telefonate.

00:51:24: Das sind wie viele am Tag?

00:51:26: Was ist denn das dann?

00:51:27: Zehn am Tag.

00:51:28: Zehn Am Tag, damit dann ein paar Beauftragungen daraus springen.

00:51:32: Wahnsinn!

00:51:33: Ja ja ja

00:51:34: und also im Grunde wie so eine Versicherungsvertreterin die dann immer wieder was verkaufen

00:51:40: muss Das ist Sales, dass es Sales wirklich von der Pieke auf gelernt Das muss man aushalten können.

00:51:48: Aber dann darauf vertrauen, alles was man da oben reinschüttet an Aktivitäten, unten kommt auch etwas raus und positiv zu bleiben sich selbst den Rücken auch zu stärken in solchen Zeiten Und es ist auch so.

00:52:04: Also wenn man einfach nur dran bleibt ja mit Disziplin Durchhaltevermögen ist wirklich wichtig bei Bewerbungen.

00:52:12: Darauf vertrauen, dass da dann irgendwann schon die richtige Position der richtige Arbeitgeber kommt.

00:52:17: und so war das.

00:52:18: Und dann hast du nach zehn Jahren die selbstständig gemacht?

00:52:20: Genau!

00:52:21: Nach fast zehn Jahren habe ich mit einem Geschäftspartner eine Firma gegründet und darauf bin ich auch mega stolz, dass mir diese Transformation gelungen ist.

00:52:33: Wir hatten unterschiedliche Vorstellungen wie wir das Unternehmen führen und ausbauen wollen Und ich habe mich dann auch entschieden, in den Jahr-Zwei-Tausend-Zwanzig rauszugehen bzw.

00:52:43: im Jahr-zwei-tausend-Drei-undzwanzig und meine eigene Firma also wirklich hundertprozentig Christine Tchapeck zu gründen mein Team auch mitgenommen.

00:52:51: Und das mache ich jetzt seit zwei-und zwanzig.

00:52:53: Schön!

00:52:54: Ganz toll ist.

00:52:55: super interessant dir zuzuhören.

00:52:56: Wir haben ja gerade schon gesagt wir arbeiten beide Mitmenschen und auch sehr gerne mit Menschen.

00:53:02: Ich bin immer So ein bisschen optimistischer als manche in meinem Umfeld, die sagen durch KI würde so viele Jobs nicht mehr geben.

00:53:09: Natürlich wird sich der Arbeitsmarkt total wandeln aber wir sind ja trotzdem immer noch Menschen und wir wollen andere Gesichter sehen.

00:53:17: Wir wollen mit echten Menschen sprechen wenn wir ein Problem haben oder irgendwas planen Und deswegen brauchen wir diese Fähigkeiten auch weiterhin dass wir gut miteinander umgehen können und kommunizieren können.

00:53:28: Was würdest du sagen?

00:53:31: florieren werden, welche Jobs werden gebraucht.

00:53:33: Wo könnte man sich hinorientieren wenn man sich verändern möchte?

00:53:36: Naturwissenschaftliche Branchen die werden definitiv auch in Zukunft auch grüne Transformation erneuerbare Energien das kommt in der Zukunft.

00:53:46: von daher ist es schon eine gute Sache des ganzen themapflege soziales pädagogik dass ist auch definitiv was bleiben wird.

00:53:58: Und ich würde mich mit dem Thema KI grundsätzlich in allen Branchen auseinandersetzen, weil es wird überall Einzug nehmen, denn es ist ein Tool des Repetitiven, also Aufgaben die immer wiederholt werden müssen.

00:54:10: Da wird das einfach erstandert werden.

00:54:12: Das wird uns Arbeit abnehmen.

00:54:13: Das heißt einfach, dass so für sich anzunehmen, dass KI Teil unseres Lebens sein wird oder ... Digitalisierung allgemein gesagt und dass man sich damit auch weiterbildet.

00:54:28: Weißt du was ganz Schlimmes ist?

00:54:29: Ich hab Chatchi Petit nicht mal auf dem Handy.

00:54:31: Was?!

00:54:32: Findest du blöd, ich will es nicht!

00:54:34: Also du sagst was, was ich theoretisch weiß aber ich mache alles noch

00:54:40: selbst.

00:54:41: Also ich habe auch ein ganz tolles Team, zum Beispiel mit dem Podcast in beim Frühstücksfernsehen sind wir ein tolles team und natürlich arbeiten meine Kollegen auch mit KI.

00:54:48: aber ich nutze es gar nicht okay.

00:54:50: ich google manchmal und dann freue mich wenn da die KI mir irgendwie schon mal so ein bisschen was zusammenfasst.

00:54:56: aber ich würde tatsächlich nicht auf die Idee kommen eine Bewerbung durch die KI zu schicken.

00:55:00: Aber ich weiß, dass das sinnvoll ist und sollte ich jemals in diese Situation kommen werde ich wahrscheinlich meine Kinder bitten, dass sie es machen oder dann mache ich's ja vielleicht auch.

00:55:07: aber ich habe eine wahnsinnige Aversion dagegen mit so einem Tool zu arbeiten gar nicht, damit die Technik und Digitalisierung weitergeht.

00:55:16: Ich weiß, das sind ganz viele Bereiche.

00:55:18: wenn ich jetzt irgendwo einen Autosuche oder eine Wohnung suche oder was auch immer Geld anlegen möchte Es gibt ja ganz viele bereiche wo ich natürlich weiß Ein Teil des Jobs ist, aber da wo ich mit Menschen kommuniziere möchte ich das nicht dazwischen schalten.

00:55:34: Aber ich bin offensichtlich auch echt Oldschool.

00:55:39: Also es ist schon ganz interessant mit Scherzimitie zu kommunizieren!

00:55:44: Ich verstehe auch dass manche Menschen erstmal sagen nee ich möchte lieber mit richtigen Menschen sprechen statt mit so einem Tool oder mir von richtigen menschen auch Empfehlungen einholen Informationen und so weiter.

00:55:55: Und es soll auch den Menschen nicht ersetzen.

00:55:58: Es soll sowas wie unser Partner werden, etwas was uns unterstützt aber auf gar keinen Fall soll das komplett uns ersetzen und das wird auch nicht passieren.

00:56:09: Manche Jobs werden wegfallen.

00:56:10: Das ist ganz klar.

00:56:12: Das bedeutet Unternehmen werden Stellen abbauen Aber an anderer Stelle werden Jobs geschaffen werden.

00:56:17: Ich

00:56:17: weiß dass mir KI auch bei der ganzen Organisation des Podcasts theoretisch total helfen würde Aber mache ich auch nicht.

00:56:25: Ich schreibe die Folgenbeschreibung für jede Podcast-Folge selber, für mich steckt da ganz viel Persönlichkeit drin.

00:56:31: Meine Kollegin Tina schaut drauf und wir überlegen uns bei den schönen Titeln.

00:56:35: Könnte man Theriot Sputkai machen?

00:56:37: Aber ich mach es halt nicht!

00:56:38: Und ich hoffe dass es vielleicht doch einen kleinen Unterschied gibt.

00:56:42: Das ist dann dein USP in Zukunft

00:56:44: ne?!

00:56:45: Ja, da steckt dann deine Persönlichkeit hundert Prozent drin.

00:56:49: Damit kannst du ja dann wiederwärmen!

00:56:52: Aber ich will das damit gar nicht ins Lächerliche ziehen und gar nicht.

00:56:54: Ich will mich selber im Zweifel ins lächerlicheziehen weil ich einfach diese Aversion habe die ich wahrscheinlich irgendwann ablegen werde und dann würde ich es auch benutzen und werde zurückdenken und denken mein Gott, da war's aber wirklich noch ein bisschen hinten an.

00:57:05: Aber egal, ich wollte jetzt einfach nur beschreiben dass ich das tatsächlich für mich...ich hab da wie so eine Aversion.

00:57:10: Ich bin mir ganz sicher, du bist nicht die Einzige.

00:57:13: Und es ist ganz normal wir lernen die Sachen jetzt ja erst kennen und die einen sind mit so was schneller und sagen Ja ich will das einfach mal ausprobieren und die anderen sagen Ja Moment!

00:57:23: Ich habe Vorbehalte Es ist nicht meins und das ist ja völlig okay.

00:57:27: Ich meine dass die Zukunft da hingeht?

00:57:29: Wir können uns dem nicht verschließen.

00:57:31: aber ich glaube es ist auch ok wenn man sagt So ganz geheuer ist mir das nicht.

00:57:36: Aber vielleicht ist es auch okay, wenn man dann irgendwann sagt so jetzt probier ich's auch mal aus.

00:57:40: Dann lass uns noch über eine Sache sprechen die du im Vorfeld mal angesprochen hast.

00:57:44: also ist auch so eine typisch weibliche Sache.

00:57:46: oftmals ist es so dass wir Frauen in vielen Bereichen die Arbeit leisten, aber nicht unbedingt die Lorbeeren ernten.

00:57:54: Kein Bashing für Männer, weil wenn ihr Männer hier zuhört dann habt ihr schon das Herz auf dem rechten Fleck!

00:58:00: Aber das ist ja im Berufsleben und auch im Privatleben es so, ne?

00:58:03: Die Frauen leisten ganz oft das Groh der Arbeit Und aber neigen auch dazu selber gar nicht einzufordern, dass sie auch das den Benefit daraus ziehen.

00:58:15: Die Beförderung

00:58:16: bekommen mehr Geld bekommen oder wenigstens die Anerkennung.

00:58:19: was kannst du uns da noch mit auf dem Weg geben?

00:58:21: Ich finde es ist ganz wichtig zu verstehen wenn ich nicht selbst für mich einstehe und für mich spreche einfordert.

00:58:30: Das ist okay, das ist nichts Schlimmes!

00:58:33: Ich muss mich deswegen nicht schlecht

00:58:35: fühlen.".

00:58:36: Wenn ich das für mich selber nicht mache gerade im Berufsleben dann wird es auch niemand anderes tun.

00:58:41: Es ist sehr selten dass jemand einfach so sagt, also das ist wünschenswert.

00:58:45: Im Grunde muss schon darum gehen, dass ein Arbeitgeber die Leistung sieht und dann dementsprechend auch dishonoriert.

00:58:53: Davon bin ich einhundertprozentig überzeugt, dass das auch die Pflicht eines Arbeitgebers wäre.

00:58:58: Aber es ist trotzdem auch wichtig für sich einzustehen und nicht darauf zu hoffen, dass es jemand sieht.

00:59:03: Und es ist auch immer in regelmäßigen Abständen sich dessen bewusst machen was leistet denn hier eigentlich alles?

00:59:09: Darauf kann ich stolz sein.

00:59:11: um dann eben den Mund aufzumachen

00:59:14: finde ich super interessant.

00:59:15: Ich habe sowas ähnliches auch schon des öfteren meinem Freundeskreis gesagt, wenn jemand sagt, das geht mir so auf den Zeiger, ich bin so überarbeitet und jetzt habe ich noch die und die Aufgabe bekommen.

00:59:27: Da hab' ich dann auch schon manchmal gesagt es wird niemand zu dir kommen und sagen Mensch du machst so viel lass das mal!

00:59:33: Und ich nehme dir was ab.

00:59:34: Man muss dann wirklich sagen... Das überfordert mich hier gerade und zwar muss ja gar nicht inhaltlich sein, sondern einfach sagen das ist zu viel.

00:59:39: Ich würde gerne hier was abgeben oder ich brauche jetzt eine Pause.

00:59:43: Ich kann das nicht machen.

00:59:45: Ich möchte hier zumindest noch ein weiterer Person die mit Verantwortung tritt.

00:59:48: Ich

00:59:48: empfehle da immer trainiere den Nein Muskel.

00:59:51: Nein?

00:59:52: Nein!

00:59:52: Zu dieser Aufgabe, nein zu jeder Aufgabe weil wenn du immer über deine Grenzen gehst es hilft niemandem Wenn du dann am Ende zu Hause krank bist Deswegen den Job verlierst, da wird dir keiner sagen ja schön dass du dich all die Jahre aufgeopfert hast.

01:00:07: Führung beginnt immer mit Selbstführungen, sich selbst zu spüren.

01:00:11: was kann ich leisten?

01:00:12: Was geht über meine Grenzen?

01:00:14: und dann einfach auch halt nein ohne schlechtes Gewissen zu sagen

01:00:19: oder sagen wenn ich das mache brauche ich dafür Unterstützung

01:00:22: zum Beispiel natürlich wie

01:00:24: auch immer die dann aussieht genau

01:00:25: aber nein im Sinne von hey das kann nicht allein so nicht leisten oder mein mal Nein, ich möchte das so nicht leisten.

01:00:33: Und dass es einfach normal ist darüber auch zu sprechen?

01:00:36: Ja, das kann ich!

01:00:37: Das will ich und das brauche

01:00:38: ich.".

01:00:39: Und im Übrigen, das ist mir auch noch mal ganz wichtig.

01:00:41: Es ist ja in Berufsleben so es muss hier nicht nur immer nach oben gehen.

01:00:44: Das ist ja vielleicht auch total vorteilhaft wenn man irgendwann sagt ich schroppe jetzt an einer Stelle schon runter.

01:00:49: Ich gebe auch ein bisschen Verantwortung ab an einer stelle weil ich gerne nicht immer an meine Belastungsgrenze gehen möchte.

01:00:56: Total das erlebe ich ganz viel dass Leute sagen also zu einem bestimmten Zeitpunkt oder es gibt ja auf Lebensphasen und dann sagt hey jetzt ist mir meine Familie wichtig.

01:01:04: Jetzt möchte ich mich Hobbys stärker widmen.

01:01:07: Es muss nicht immer höher weiter hinausgehen, sondern da auf sich achten und hineinhorchen.

01:01:14: Was will ich denn eigentlich?

01:01:16: Was sind denn meine Bedürfnisse?

01:01:18: Was motiviert mich, da ehrlich zu sein?

01:01:21: Und ist es völlig okay mal einen Schritt zur Seite zu machen oder gar einen Schritt nach hinten?

01:01:26: Warum nicht?

01:01:27: Ich habe jetzt eine Story, die noch zum Ende hatte!

01:01:30: Kürzlich bei Schlagdienst da mitgemacht.

01:01:32: Als Team.

01:01:33: Sat.Eins war wahnsinnig toll, hat wahnsinnigt viel Spaß gemacht und im Vorfeld habe ich natürlich geguckt dass ich irgendwie einigermaßen fit bin.

01:01:41: vor allem musste ich meine Schulter und Hüfte ein bisschen Physiotherapie machen.

01:01:44: aber was ich auch gemacht habe Ich habe alle europäischen Staaten mir nochmal angeguckt wo sind sie welche Hauptstädte Südamerika?

01:01:52: Ich weiß jetzt wo Bolivien sitzt.

01:01:53: das habe ich offensichtlich vorher zig Jahre nicht gemacht!

01:01:59: Und jetzt weiß ich es.

01:02:00: Ich bin so stolz darauf und hab wirklich gedacht, auch noch ein paar andere Bereiche.

01:02:04: Ich habe einfach meine Zeit genutzt zwischen den Jahren, hab gedacht das lernst du mal jetzt?

01:02:08: Und bin happy und hab gedacht, ich hab was dazu gelernt!

01:02:11: Erdkunde war nie meine große Stärke.

01:02:14: Und ich frage mich, warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?

01:02:16: Das wollte ich dann doch mal sagen!

01:02:17: Manchmal ist es auch einfach voll cool, wenn man sich vornimmt etwas zu lernen und eine neue Sprache... Ja.

01:02:23: ...und es dann durchzieht.

01:02:24: Und übrigens einfach vielleicht so just for fun.

01:02:27: Es muss ja auch nicht immer für ein Job sein oder für irgendeine große Aufgabe.

01:02:31: was interessiert mich eigentlich?

01:02:33: und da dann auch Spaß zu haben?

01:02:38: Ja, mit einer Leichtigkeit ranzugehen.

01:02:39: Das tut einem selber wirklich gut und hat was gelernt.

01:02:42: Aber das tut auch dem Herzen gut!

01:02:44: Sehr gut sogar, Christine.

01:02:46: Hat mir auch gut getan mit ihr zu sprechen.

01:02:47: sehr viel Spannendes, dass wir von dir gehört haben.

01:02:50: Und ich glaube jeder nimmt jetzt so ein kleines bisschen was mit... Alleine das ist, dass man für sich selber einsteht.

01:02:56: Dass man eine gute Haltung zu sich selbst bekommt und wirklich das Berufsleben so gestaltet, dass es einem Freude bereitet.

01:03:02: Absolut!

01:03:02: Das wäre auch meine Hauptbotschaft, ja... ...zu sich selbst zu stehen und es dann auch zu kommunizieren.

01:03:08: Und das tut auch gut.

01:03:10: Vielen Dank auch für die Einladung.

01:03:12: Hat mir wirklich viel Spaß gemacht.

01:03:13: Schön

01:03:13: toll finde ich auch.

01:03:14: Danke dir.

01:03:17: Ich hoffe ihr könnt ein bisschen was von dem mitnehmen, was Christine erzählt hat Und wenn es nur ist, diese Motivation wirklich das so zu handhaben und so zu kreieren in seinem Beruf wie man sich das wünscht.

01:03:30: Und alles beginnt ganz oft mit einem Blatt Papier und einem Stift.

01:03:34: Bei mir ist das so gewesen und ich bin mehr sicher dass ihr das auch wahrscheinlich schon oft so ausprobiert habt und jetzt vielleicht auch noch mal mit ein bisschen mehr Motivations an die Sache angeht.

01:03:44: Schön, dass Ihr zugehört habt.

01:03:45: Wir hören uns in zwei Wochen.

01:03:47: Habt eine schöne Zeit bis dahin.